Sehen wir uns morgen?
Sonntag spät Abends angefangen, Montag schon nach nur 1 Stunde Lesezeit beendet. Angeblich sind es über 400 Seiten – joa, aber wenn man mal beachtet, dass davon die Hälfte nur mit einer Kühlschrankinnenseite bemalt und die andere Hälfte manchmal nur mit einem Satz vollgeschrieben ist, kommen vielleicht grade mal 100 Seiten zusammen. Das fand ich schonmal wirklich unnötig, auch wenn ich die Idee mit den Nachrichten an der Kühlschranktür toll finde. (Ich habe allerdings die Ausgabe von Weltbild, ich weiß nicht, ob das bei anderen Ausgaben anders ist.) Oben steht nun 240 Seiten. Ich nehme an, dass einfach nur die Hälfte gezählt wurde ![]()
Leider ist man als Leser so mehr mit Umblättern, als tatsächlich mit Lesen beschäftigt, was ich sehr schade finde. Ich finde es auch bedauerlich, dass man so nicht richtig zu den Charakteren und der Geschichte findet, da das Buch doch sehr kurzweilig ist. Eigentlich sind mir Claire und ihre Mutter sympathisch, aber ich habe keine Zeit gehabt, diese Sympathie weiter auszubauen. Da war das Buch nämlich schon zu Ende. Außerdem geht es gar nicht wirklich um das Problem der Mutter, meiner Meinung nach. Die beiden reden nur drum herum und das, was sie fühlen, wird fast nie ausgesprochen. Erst gegen Ende. Das Ende an sich ist auch in Ordnung, leider vorhersehbar und, wie ich schon sagte, kam es viel zu schnell.
Gestern Abend habe ich mir irgendwann die Hörprobe vom Hörbuch angehört und muss sagen, dass die Stimme von Josefine Preuß viel mehr aus diesem Buch macht. Die vermittelt so viel Gefühl. Hätte ich das mal vorher gewusst, hätte ich mich dafür entschieden, denn bei nur 1h 15min kann sogar ich zuhören
Kategorie: Ab 10 Jahren, Kinder- & Jugendbücher

