Als die schwarzen Feen kamen

Als die schwarzen Feen kamen
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von Anika Beer

Zum Inhalt:
Seit Maries Vater starb, hat sie immer wieder Anfälle, deren Ursache noch kein Arzt herausfinden konnte.
In ihren Träumen sieht sie eine Stadt im Nebel und unheimliche schwarze Feen.
Diese sind dabei, sich einen Weg in die reale Welt zu verschaffen.
Gabriel ein Junge aus der 12. Klasse kann die geflügelten Wesen in Maries Schatten sehen und ahnt die Bedrohung die davon ausgeht.
Gemeinsam versuchen Marie und Gabriel hinter das Geheimnis der schwarzen Feen zu kommen und das drohende Unheil abzuwenden. …

Meine Meinung:
Die Idee, aus dunklen und traurigen Gedanken schwarze Feen entstehen zu lassen fand ich richtig gut, denn es ist etwas Neues.
Die Feen in diesem Buch sind nicht niedlich und lieb, wie man es sonst gewohnt ist. Sie sind schwarz, böse und schaurig.

Die Charaktere im Buch sich sehr realitätsnah dargestellt.
Maries Freundinnen Theresa und Jenny sind egoistisch und total oberflächlich, für sie zählen nur Jungs und Klamotten und wie sie auf andere wirken. Wobei Jenny immer etwas in Theresas Schatten steht und ihr wie ein braves Schoßhündchen folgt. Die beiden Mädels waren mir von Beginn an unsympathisch.
Marie und Gabriel dagegen sind überaus sympathische Charaktere. Marie ist ein ganz normales Mädchen mit den üblichen Alltagsproblemen eines Teenagers. Eigentlich ist sie eher unscheinbar, weshalb sie es zuerst auch nicht fassen kann, dass Gabriel ausgerechnet sie anspricht.
Gabriel, mehr ein Einzelgänger ist ein netter Junge, der allerdings sein Päckchen zu tragen hat, weil er die Kreaturen in den Schatten der Menschen zu sehen vermag.
Wie sich Marie und Gabriel so ganz zart und sanft einander annähern hat mir besonders gut gefallen. Es rückt auch nicht zu sehr in den Vordergrund.

Die Geschichte ist interessant, gestaltet sich jedoch leider im letzten Drittel immer abstruser. Ich bin der Meinung, dass es teilweise etwas zu viel war, wie beispielsweise die ganze Geschichte um Dr. Roth, das hätte die Gesamtstory so nicht gebraucht. Man hätte das auch weglassen oder zumindest etwas abkürzen können.

Das Buch lässt sich recht flüssig und dadurch zügig lesen und ist großteils spannend. Fans von romantischen Fantasygeschichten wird es sicher gefallen.

Fazit:
Alles in allem ein gutes Jugendbuch mit etwas anderen Fantasygestalten, sympathischen Charakteren und einer interessanten Story.
Besonders zu empfehlen für junge Mädchen.

Diese Buchempfehlung wurden am Montag, 02. Juli 2012 durch Kibulo veröffentlicht.
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