Artikel der Kategorie ‘Kindergeschichten’

Drafunkel, der kleine Drache


Ich für dich, du für mich 01 – Drafunkel, der kleine Drache

Sabine Kraushaar (Illustrator). Loewe Verlag 2009, Gebundene Ausgabe, 96 Seiten, € 8,90

5.0

von Sarah Herzhoff

Theo ist kein normaler Junge, nein, denn er kann Trolle, Feen und Elfen sehen. Doch keiner glaubt ihm, die Mitschüler hänseln ihn wegen seiner Gabe. Er ist der Aussenseiter auf seiner Schule. Nur Valerie, die Theo heimlich ganz toll findet, ist die Einzige, die ihn noch nie gehänselt hat. Theo beschliesst die magischen Wesen einfach nicht mehr zu beachten, er will ein normaler Junge sein und bereits am ersten Tag seines Lebens als “normaler” Junge passiert ihm was ganz Tolles. Er bekommt seine erste Geburtstagseinladung von Valerie. Während der Feier gibt es eine Schatzsuche im Wald. Theo und Valerie bilden ein Suchteam und sind als erstes beim Ziel. Im Gebüsch findet Theo aber nicht nur eine Schatzkiste sondern auch einen kleinen verletzten Drachen…

Die Reihe “Ich für dich, du für mich!” ist eine Lies den Rest des Eintrages →

Kategorie: Ab 6 Jahren, Allgemein, Kinder- & Jugendbücher, Kindergeschichten, Vorschulalter & Erstlesealter
Rezension von: Solitary
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (+1 Stimmen, 1 insgesamt)

Der geheime Garten


Der geheime Garten

Betina Gotzen-Beek (Illustrator). Coppenrath, Münster 2009, Gebundene Ausgabe, 56 Seiten, € 14,95

von Frances Hodgson Burnett

Die Kleine Mary wächst in Indien auf. Nach dem Tod der Eltern kommt sie nach England und lebt bei ihrem Onkel auf dessen Landgut. Da sie dort sich selbst überlassen wird, streift sie über das Anwesen und entdeckt dort den geheimen Garten und ein anderes Geheimnis.
In der Reihe “Coppenraths Kinderbuchklassiker” ist es als Hardcover mit einer schönen und weichen Filzauflage herausgebracht worden. Der Text ist vereinfacht und kindgerecht geschrieben und für Kinder ab 5 Jahren gut verständlich.
Nur die Illustration könnte meiner Meinung nach etwas liebevoller sein. Lies den Rest des Eintrages →

Kategorie: Ab 4 Jahren, Kinder- & Jugendbücher, Kindergeschichten
Rezension von: connychaos
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Hilfe, es spukt – Mauri Kunnas

Hilfe, es spukt

Mauri Kunnas. Oetinger Friedrich GmbH 1998, Gebundene Ausgabe, 44 Seiten, € 12,00

von Mauri Kunnas

Hier möchte ich ein Buch meines Lieblings-Kinderbuchautors Mauri Kunnas vorstellen. Es heißt “Hilfe, es spukt!”.

Zum Inhalt:

Inhaltlich handelt es sich um einzelne kleine Geschichten:

1. Die große Spuknacht:
Es ist Nacht, und die Gespensterfamilie des Pippendorfer Herrenhauses steht auf und wünscht sich einen guten Morgen. Alle ziehen sich frische Laken an, denn jedes ordentliche Gespenst muss schließlich strahlend weiß leuchten. Heute ist eine ganz besondere Spuknacht: Freitag, der 13. November und die Familie hat allerhand zu tun: Glocken läuten, Abwaschen, Picknicken, Musizieren… Aber auch die längste Spuknacht ist mal vorbei und der kleine Gespensterjunge fragt seine Mama: “Mama, warum spuken wir eigentlich?” “Ich glaube, ohne uns würden sich die Menschen ziemlich langweilen. Dann hätten sie ja keine spannenden
Spukgeschichten.”

2. Das Schreckender Schneeungeheuer in den Bergen:
Sigbert, Friedbert und Albert sind Reporter Lies den Rest des Eintrages →

Kategorie: Ab 4 Jahren, Bilderbücher, Bis 4 Jahre, Kindergeschichten
Rezension von: Annora
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Nick Nase und das verschwundene Kissen


Nick Nase und das verschwundene Kissen

Marjorie Weinman Sharmat. Ravensburger Buchverlag 2000, Gebundene Ausgabe, € 17,26

von Marjorie Weinman Sharmat

In diesem Buch geht es um den Detektiv Nick Nase und seinen Hund Schnuffel. Mitten in der Nacht klingelt das Telefon und Nicks Freundin Sylvi teilt ihm aufgeregt mit, dass der Bezug vom Kissen ihrer Katze verschwunden ist, ohne dass sie nicht schlafen kann. Als richtiger Detektiv nimmt Nick den Fall an und macht sich, gemeinsam mit Schnuffel, auf die Suche…

Für kleine Leseratten Lies den Rest des Eintrages →

Kategorie: Ab 6 Jahren, Kindergeschichten
Rezension von: Bee
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Krieg der Knöpfe Bd. 1 – Der Schatz


Der Krieg der Knöpfe. Eine Graphic Novel

Louis Pergaud. Kinderbuchverlag Wolff 2009, Gebundene Ausgabe, 32 Seiten, € 12,90

5.0

von Mathieu Gabella und Valerie Vernay

Das Buch stützt sich auf den teils autobiographischen Roman „der Krieg der Knöpfe“ von Louis Pergaud. Dieser erschien bereits 1912 und wurde bald zum Welterfolg. 1962 erreichte die Geschichte durch die preisgekrönte Verfilmung Kultstatus und nun erscheint ein Bilderbuch im Comic Stil.

Die Geschichte: Die Bewohner der beiden Dörfer Longverne und Velran hassen sich schon seit langer Zeit obwohl kaum noch einer den wahren Grund dafür kennt. Während die Erwachsenen sich verbal beleidigen geht es bei den Kindern richtig zur Sache. Es finden regelrechte Schlachten statt und wer gefangen wird, der wird entehrt, indem alles abgeschnitten wird, was absteht, vor allem die Knöpfe. Um dieser Schmach zu entgehen beschließen die Jungen aus Longeverne unter ihrem Anführer Lebrac nackt in die Schlacht zu ziehen. Die Gegner sind dermaßen geschockt, dass ihnen der Sieg gelingt. Doch nackt zu kämpfen ist keine Dauerlösung, viel zu kalt und es hagelt Ärger durch die Erwachsenen. Daher beschließen Sie einen Schatz an Knöpfen anzulegen.

Meine Meinung: Den Titel fand ich Lies den Rest des Eintrages →

Kategorie: Ab 8 Jahren, Beliebte Kinderfiguren, Bilderbücher, Kindergeschichten
Rezension von: Chiara
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Kinderszenen: Eine Geschichte zur Musik von Robert Schumann


Kinderszenen

Doris Eisenburger (Illustrator). Betz, Wien 2010, Gebundene Ausgabe, 29 Seiten, € 19,95

5.0

von Marko Simsa (Autor), Doris Eisenburger (Illustrator), Robert Schumann (Musik)

Leo und Luise laden zu einer fantastischen Reise ein. Die Kinderszenen werden von Robert Schumanns gleichnamigen Klavierwerk begleitet, mit zusätzlichen Erklärungen gesprochen von Marko Simsa.

Herzlich willkommen und hereinspaziert zu Leos und Luises zauberhaftem Musikspektakel!
Heute auf dem Programm:
Kinderszenen,
ein Klavierwerk von Robert Schumann.
Lehnt euch zurück, lauscht der Musik und genießt die Aufführung…

So willkommen geheißen, werden die kleinen Leser entführt in wundersame Länder und fantasievolle Szenarien, untermalt von Robert Schumanns Musik und den wundervollen Illustrationen von Doris Eisenburger.
Die Reise führt unter anderem in den Lies den Rest des Eintrages →

Kategorie: Ab 6 Jahren, Bilderbücher, Kindergeschichten, Vorschulalter & Erstlesealter
Rezension von: anette1809
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Chilischarfes Teufelszeug


Chilischarfes Teufelszeug

Katharina Diestelmeier (Übersetzer). Carlsen Verlag GmbH 2010, Gebundene Ausgabe, 496 Seiten, € 16,95

4.0

von Rebecca Promitzer

Klappentext:
Der Klappentext des Buches verrät zwar kaum etwas vom Inhalt des Buches, macht aber verflixt neugierig auf die Geschichte:
Vorsicht beim Öffnen!
Zutaten:
Sommerferien
Regen ohne Ende
Fünfeinhalb Kinder
Ein Hund und ein Chamäleon
Teufelszungen-Chilisauce (die von Herman)
Viele fiese Gestalten
Alles gut durchmischen. Eine Leiche und einen verschwundenen Augapfel hinzufügen. Mit äußerster Vorsicht genießen!

Inhalt:
In Elbow, der Stadt, in der Bea lebt, regnet es den ganzen Sommer über. Es tut niemandem gut, den Sommer hier zu verbringen, aber Kinder wie Bea müssen trotzdem dableiben: Kinder ohne Geld oder ohne Eltern oder Kinder, denen beides fehlt.
Diese Kinder stehen auf der sogenannten “Sommerklubliste”, die die Schulsekretärin an alle Kinder, die den Sommer über in Elbow festsitzen, verschickt. Es wird erwartet, dass diese Kinder sich zusammentun und die Ferien gemeinsam verbringen, das ist wie Nachsitzen, nur das es wochenlang dauert. Die Kinder nennen diese Liste deshalb auch die Liste der “Verurteilten der Regenstadt”.
Zum Glück ist Elbow nicht nur für seinen Regen bekannt, sondern auch für Hermans Teufelszungen-Chilisauce, die Bea zu allem isst, manchmal sogar zu Eis. Und auf eben diesen Saucengläsern wird zu einem Fotowettbewerb aufgerufen “Reise nach Florida zu gewinnen” – gesucht wird ein originelles Bild zum Thema Familie. Doch bevor Bea einen Wettbewerbsbeitrag mit der Kamera ihres verstorbenen Vaters aufnehmen kann, nimmt ihr Freund Sam sie mit in ein verlassenes Haus, um eine Leiche zu fotografieren der ein Augapfel fehlt. Als wäre das nicht schon unheimlich genug, fängt Beas kleiner Finger wie verrückt an zu zucken – ein Zeichen für Gefahr, ein Geist fährt in ihren Fotoapparat und eine Menge fieser Gestalten tauchen in der Stadt auf. Bea macht sich mit Sam und dem Rest der “Verurteilten der Regenstadt” dazu auf, ein Geheimnis zu lüften. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto gefährlicher und unheimlicher wird es für die Kinder…

Eigene Meinung:
“Chilischarfes Teufelszeug” wird aus der Perspektive der fast 12jährigen Bea erzählt. Die Neugierde des potentiellen Lesers wird geweckt durch das im wahrsten Sinne des Wortes “scharfe” Cover, auf dem ein Glas von Beas Lieblingssauce abgebildet ist, und dem verlockenden Klappentext, der sich wie das Zutatenetikett der Teufelssauce liest. Überhaupt wird die Thematik des Saucenglases immer wieder aufgegriffen, sei es mit dem Zusatz auf dem Buchcover “Vorsicht beim Öffnen!” oder den passenden Vignetten an jedem Kapitelanfang.
Nachdem meine Neugierde angestachelt war und ich sämtliche Warnungen ignoriert hatte, fand ich mich in einer verregneten Sommergeschichte rund um Bea und ihre Freunde wieder. Durch die gewählte Ich-Perspektive kommt die Geschichte sehr jugendlich und authentisch rüber. Wegen der außergewöhnlichen Einfälle der Autorin und den überraschenden Wendungen finde ich das Buch durchaus auch für ältere Leser reizvoll.
Mittendrin macht die Handlung eine sehr schräge Wendung und entfernt sich von der Sommergeschichte in Richtung einer Erzählung mit science-fictionhaften Zügen. Diese Wendung kam mir ein bisschen zu extrem und plötzlich daher, aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, da sonst einer der größten Überraschungsmomente dieses Buches vorweg genommen wird.
Außer dieser mir persönlich etwas zu unglaublichen Entwicklung in der Geschichte, fand ich das Buch rundum gelungen. Ein sehr verregnetes Sommerbuch mit den Problemen und Nöten einer kleinen Gruppe von Kindern, deren Charaktere allesamt sehr gut beschrieben sind, und sich nicht nur auf die erzählende Person von Bea beschränkt. Die Kinder weisen allesamt sehr schräge und trotzdem liebenswerte Eigenschaften auf, die jedes einzelne von ihnen zu einer ganz besonderen und einzigartigen Person werden lassen. Überhaupt hat Rebecca Promitzer einen sehr fesselnden Erzählstil mit einer bildhaften Sprache, so dass man beim Lesen fast selbst die “langen grünen wütenden Regenfinger” trommeln hört.

Fazit:
Ein Ferienbuch, dass man sowohl bei Regenwetter als auch bei Sonnenschein in vollen Zügen genießen kann und für Freunde von übernatürlichen Aspekten in Jugendbüchern kommt auch diese Thematik mit der eingebauten Geistergeschichte und einer großen Portion Gänsehautfaktor nicht zu kurz!

Kategorie: Ab 10 Jahren, Allgemein, Kinder- & Jugendbücher, Kindergeschichten, Romane & Erzählungen
Rezension von: anette1809
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Wunderhund


Wunderhund

Gerda Bean (Übersetzer). Carlsen Verlag GmbH 2010, Gebundene Ausgabe, 176 Seiten, € 9,00

5.0

von Ingrid Lee

Ingrid Lee hat ein zauberhaftes Buch über wahre Freundschaft geschrieben. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen namens Mackenzie, der eines Tages von seinem Vater einen Hundewelpen geschenkt bekommt, den dieser statt Cash beim Pokern gewonnen hat. Mackenzie schließt das kleine Hundemädchen sofort in sein Herz und auch auf der Seite von Cash – wie Mackenzie seinen Welpen nennt – ist es Liebe auf den ersten Blick. Vielleicht, weil sich beide so ähnlich sind: sie sind einsam und haben Schlimmes erlebt. Mackenzies Mutter ist gestorben und sein Halbbruder Kid ist von zu Hause abgehauen, weil er die Streitereien mit seinem ständig betrunkenen Vater nicht mehr ertragen hat. Doch dann setzt Mackenzies Vater den Hund einfach aus. Denn Cash ist ein Pitbull, und Pitbulls sind Waffen, sagen die Leute.
Wie Cash die Vorurteile der Einwohner von Crickstead ausräumt, neue Freunde findet, zu einem Wunderhund wird und zurück zu ihrem Herrchen Mackenzie gelangt, erzählt dieses Buch auf herzerwärmende Weise.

Das Cover dieser kleinen und wunderschönen Geschichte ist zum Anbeißen süß. Ganz groß blicken den potentiellen Leser die feuchten Hundeaugen an aus einem Gesicht, von dem man nur Ohren, Augen und Nase erkennen kann. Das Buch hat ein großes Schriftbild und ist über 170 Seiten in insgesamt 30 kurze Kapitel gegliedert, die sich auch von Leseanfängern und Lesemuffeln leicht lesen lassen.

Ich empfehle dieses Buch nicht nur der angegebenen Altersklasse, sondern eigentlich allen Lesern, die gerne Wohlfühlbücher lesen und noch an das Gute in der Welt glauben möchten

Ohne moralisch erhobenen Zeigefinger hat Ingrid Lee ein Plädoyer für die verschriene Rasse der Pitbulls geschrieben, die oftmals nur durch falsche Erziehung aggressiv werden. Pitbull gelten im Allgemeinen als intelligente und sanftmütige Hunde, die u.a. von der Polizei als Spürhunde für Rauschmittel und Sprengstoffe eingesetzt werden oder als Rettungshunde. Diese Informationen sind zusammen mit den besonderen Auflagen, die für die Haltung eines Pitbulls gelten, in der Geschichte verarbeitet, und so liest man hier nicht nur über die Freundschaft zwischen Mackenzie und seiner Hündin Cash, sondern lernt darüber hinaus die Verantwortungen kennen, die die Hundehaltung mit sich bringt.

Kategorie: Ab 10 Jahren, Allgemein, Kinder- & Jugendbücher, Kindergeschichten
Rezension von: anette1809
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Das Leben ist kein Klavier


Das Leben ist kein Klavier

Gerda Bean (Übersetzer). Carlsen Verlag GmbH 2010, Gebundene Ausgabe, 208 Seiten, € 12,90

3.5

von Linda Urban

Klappentext:
Zoes Vater ist den ganzen Tag zu Hause, backt die besten Plätzchen der Welt und macht Fernkurse im Jumbo-Jet-Fliegen. Zoes Mutter ist Finanzprüferin oder so was Ähnliches und arbeitet rund um die Uhr. Im Keller lagern 432 Rollen Klopapier und im Wohnzimmer steht eine Heimorgel mit ganz vielen Rhythmusknöpfen. Moment mal, eine Heimorgel? Zoe wollte doch Klavier spielen lernen und an einem glänzenden Flügel Konzerte geben, richtig würdevoll! Aber das Leben läuft manchmal eben anders als geplant – und Zoe macht das Beste draus.

Eigene Meinung:
Die Geschichte von Zoe und ihrer Familie ist genauso süß, wie das zartrosa gehaltene Cover mit der Sahnetorte und dem kleinen Flügel aus Marzipan.
Das Buch lebt von seinen skurrilen Figuren: die kleine Zoe, die so gerne eine berühmte Pianisten werden will, um eines Tages in der Carnegie Hall auftreten zu können und um in einem Atemzug mit dem berühmten Wladimir Horowitz genannt zu werden. Ihre Mutter, die den ganzen Tag arbeitet und es oft nicht einmal zum Essen nach Hause schafft. Zoes Vater, der 432 Rollen Klopapier im Sonderangebot kauft, unzählige Diplome der Fernuniversität an den Wänden hängen hat, sich für seine Tochter eine Heimorgel aufschwatzen lässt und sich nicht vor die Tür traut. Das Beste in Zoes Leben ist der Tag, an dem sie einen neuen Freund in Wheeler Diggs findet, der nicht nur ihrem Leben, sondern auch dem von ihren Eltern neuen Schwung verleiht.
Das Buch ist im Präsens aus der Sicht von Zoe geschrieben, so taucht man richtig schnell in die skurrile Geschichte ein und kann sich – auch als Erwachsener – gut mit den Problemen und Sorgen der 11jährigen Zoe identifizieren. Auch wenn man diesem Alter schon lange entwachsen ist, kann sich der eine oder andere Leser bestimmt in Zoes Schilderungen wieder finden, wie es war, nicht die richtigen Klamotten während der Schulzeit getragen zu haben, oder die beste Freundin zu verlieren, weil man durch eine neue ersetzt wurde.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, manchmal nur einige Wörter oder Sätze lang. Die kurzen Kapitel, die große Schrift und der recht geringe Umfang des Buches machen die Geschichte ideal für Kinder, die noch nicht gerne dicke Bücher lesen oder nicht gerne viel an einem Stück.
Das Buch “Das Leben ist kein Klavier” ist ein Rundumwohlfühlbuch, wie ein Stück leckere Sahnetorte mit Marzipandekor

Kategorie: Ab 10 Jahren, Allgemein, Kinder- & Jugendbücher, Kindergeschichten, Romane & Erzählungen
Rezension von: anette1809
Kommentar (1)
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Der rasende Traktor – Steve Smallman


Rasender Traktor

Steve Smallman (Illustrator). Parragon 2008, Gebundene Ausgabe, 32 Seiten, € 2,99

von Steve Smallman

Das Kinderbuch “der rasende Traktor” handelt von Bauer Bolle, seiner Frau Fenja, dem treuen Huetehund Harry und noch einigen anderen liebenswerten Hofbewohnern.  Bauer Bolle ist sehr sympathisch und gleichzeitig richtig chaotisch. Bauer Bolle bringt sich durch seine rasante Traktorfahrt in im wahrsten Sinne “tierische” Schwierigkeiten. Diese versucht er durch eine Erfindung zu beheben, nur leider taugt diese rein garnichts. Nun muessen die Tiere dringend einspringen um das Dilemma zu beheben.

Das Buch hat eine Altersangabe von 36 Monate bis 5 Jahre. Allerdings findet mein Sohn, der etwas juenger ist, die Geschichten um Bauer Bolle sehr schoen. 

Die Bilder im Buch sind liebevoll  und detailliert  gestaltet. Und fuer den Preis von 2,99 allemal ein Schnaeppchen.

Kategorie: Bis 4 Jahre, Kinder- & Jugendbücher, Kindergeschichten
Rezension von: guspatino
Noch kein Kommentar →
Bewerte diese Rezension:
negativpositiv (+1 Stimmen, 1 insgesamt)

blogoscoop