Was Kinder wissen wollen. Wie blind ist der Maulwurf?: Verblüffende Antworten über Tiere


Was Kinder wissen wollen. Wie blind ist der Maulwurf?

Detlef Kersten (Illustrator). Family Media / Velber Buchverlag 2010, Gebundene Ausgabe, 48 Seiten, € 10,90

von Ulrike Berger (Autor), Detlef Kersten (Illustrator, Fotograf)

Wie blind ist der Maulwurf?

Welche Sprichwörter über Tiere stimmen? Wie schlau ist der Fuchs? Wie viel frisst der Vielfraß? Ist der Maulwurf blind? Wie stark ist der Bär? Sind alle Hasen Angsthasen? Wer ist aalglatt? Wie schlecht sind Rabeneltern? Wer ist mucksmäuschenstill? Wer läuft im Gänsemarsch? Wie schnell ist Schneckentempo? Warum ist die Flunder platt? Wie schmutzig ist der Schmutzfink? Warum fühlt sich der Pudel pudelwohl? … und viele Fragen mehr rund um Tiere und was wir über sie denken.

In diesem schön illustrierten Buch werden Kinderfragen zu verschiedenen Tieren beantwortet. Die Antworten sind für Kinder leicht verständlich und auch als Erwachsener lernt man noch das Eine oder Andere zum Thema Tier dazu. Zum Beispiel, dass Rabeneltern eigentlich sehr fürsorglich sind.

Die Tierfotos auf jeder zweiten Seite sind auch sehr schön gewählt und die Zeichnungen unter jeder Antwort sind sehr lustig.

Meine Tochter und ich haben viel Spass beim Lesen bzw. Vorlesen und Zuhören.

Empfohlen für Kinder im Alter von 5-7 Jahren

Kategorie: Ab 4 Jahren, Kinder- & Jugendbücher, Sachbücher
Rezension von: connychaos

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Was Kinder wissen wollen. Welche Pflanzen haben Zähne? Verblüffende Antworten über Pflanzen


Was Kinder wissen wollen. Welche Pflanzen haben Zähne? Verblüffende Antworten über Pflanzen

Ulrike Berger (Redakteur). Family Media / Velber Buchverlag 2003, Gebundene Ausgabe, 48 Seiten, € 10,90

von Ulrike Berger (Autor), Detlef Kersten (Illustrator)

Welche Pflanzen haben Zähne? Kinder stellen viele Fragen – gute und verblüffende. Doch wer weiß eine Antwort?

Die Reihe “Was Kinder wissen wollen” stellt spannende Fragen und liefert die Antworten gleich mit: In kinderleichten Texten und lustigen Illustrationen, die zeigen, was Sache ist.

  • Können Pflanzen miteinander sprechen?
  • Wo wachsen Luftballons?
  • Warum sind Blätter grün?
  • Wachsen Pflanzen immer nach oben?
  • Warum werden Apfelschnitze braun?
  • Warum stinkt die Stinkmorchel?
  • Wie viele Tiere leben in einem Baum?
  • … und viele Fragen mehr

In diesem Sachbuch für Kinder ab vier Jahren werden 20 Fragen und deren Antworten zum Thema Pflanzen behandelt.
Die Erklärungen sind für Kinder und Eltern sehr informativ und gut verständlich.
Die Fotos sind sehr eindrucksvoll und die erklärenden Illustrationen vom Cartoonisten Detlef Kersten sind sehr witzig.

Die Lektüre dieses Buches macht Groß und Klein viel Freude und hilft den Wissensdurst vieler KiTa- und Vorschulkinder etwas zu stillen.

Kategorie: Ab 4 Jahren, Kinder- & Jugendbücher, Sachbücher
Rezension von: connychaos

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Was Kinder wissen wollen. Warum haben wir zehn Zehen?: Verblüffende Antworten über den Körper


Was Kinder wissen wollen. Warum haben wir zehn Zehen?

Detlef Kersten (Illustrator). Velber 2002, Gebundene Ausgabe, 48 Seiten, € 10,90

von Ulrike Berger (Autor), Detlef Kersten (Illustrator)

Wer weiß, warum unsere Finger beim Baden schrumpelig werden? Da staunen Kinder wie Erwachsene über die Wunder unseres Körpers! Warum können manche Menschen mit den Ohren wackeln? – Warum sind wir im Winter oft müde? – Warum jucken Mückenstiche? – Warum sind wir an den Füssen kitzelig? – Warum knurrt der Magen? – Warum stinken Füße? … und viele Fragen mehr rund um das Thema Körper.

In diesem Sachbuch für Kinder zwischen 5 und 7 Jahren werden Fragen zum menschlichen Körper sehr informativ und kindgerecht beantwortet.
Wenn Kinder also Fragen stellen, die man als Elternteil nicht auf Anhieb beantworten kann, kann man hier sehr gut nachschlagen und selbst noch etwas dazulernen.

Die Zeichnungen unter jeder Antwort lassen einen Schmunzeln und die Fotos zum jeweiligen Thema sind sehr passend und ansprechend ausgewählt.

Aus dieser Reihe gibt es über 30 verschiedene Bücher zu Natur, Technik und Geschichte und sind alle einen Blick wert. Ich werde mir im Buchladen jedenfalls noch das Eine oder Andere aus dieser Reihe genauer ansehen und als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk besorgen.

Kategorie: Ab 4 Jahren, Kinder- & Jugendbücher, Sachbücher
Rezension von: connychaos

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Was Kinder wissen wollen. Wo ist im Weltall oben und unten? Verblüffende Antworten über den Kosmos


Was Kinder wissen wollen. Wo ist im Weltall oben und unten? Verblüffende Antworten über den Kosmos

Detlef Kersten (Illustrator). OZ creativ 2003, Gebundene Ausgabe, 48 Seiten, € 10,90

von Ulrike Berger (Autor), Detlef Kersten (Illustrator)

Wo ist im Weltall oben und unten? Kinder stellen viele Fragen – gute und verblüffende. Doch wer weiß eine Antwort?

Die Reihe “Was Kinder wissen wollen” stellt spannende Fragen und liefert die Antworten gleich mit: In kinderleichten Texten und lustigen Illustrationen, die zeigen, was Sache ist.

  • Wie werden Sterne geboren?
  • Wie ist der Mond entstanden?
  • Wie gehen Astronauten aufs Klo?
  • Was ist ein schwarzes Loch?
  • Welche Farbe hat das Universum?
  • Welche Temperatur herrscht im Weltall?
  • Gibt es Wind auf dem Mond?
  • … und viele weitere Fragen mehr

In diesem Kindersachbuch für kleine Leser ab 4 Jahren werden 20 Fragen zum Thema Kosmos in kurzen und für Kinder leicht verständlichen Sätzen erklärt.
Ich finde dieses Buch wirklich informativ und selbst als Erwachsener lernt man noch etwas dazu.

Die zu den Fragen gehörenden Fotos sind sehr beeindruckend und die kleinen Zeichnungen und Cartoons sind wirklich lustig.

Ich finde es sehr wichtig, wenn sich schon KiTa-Kinder Wissen spielerisch aneignen und dieses Buch ist dafür bestens geeignet.

Wir haben dieses Buch nun schon mehrere Male vorgelesen und bei meiner Tochter (5 Jahre) ist eine Menge davon hängen geblieben.

Eine wirklich tolle Sachbuchreihe.

Kategorie: Ab 4 Jahren, Kinder- & Jugendbücher, Sachbücher
Rezension von: connychaos

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Betrogen / House of Night 2


House of Night 2

Christine Blum (Übersetzer). Fischer FJB 2010, Gebundene Ausgabe, 509 Seiten, € 13,25

4.5

von P.C. Cast

Als wäre ihre neue Aufgabe als Anführerin der Töchter und Söhne der Dunkelheit und Ausbildung zur künftigen Hohepriesterin nicht schon aufregend genug passiert wieder eine Menge.

Zoey hat 3 Verehrer und fühlt sich zu allen hingezogen, wie kann das nur sein? Ihre Eltern enttäuschen Sie erneut, doch auf Grandma ist weiterhin Verlass.

Bei ihrer Mentorin undHohepriesterin Neferet ist Zoey sich allerdings nicht mehr so sicher, sie entdeckt eine dunkle und gefährliche Seite an ihr und wagt es nicht mehr sich ihr anzuvertrauen.

So steht sie mit ihren Freunden allein vor kniffligen und gefährlichen Aufgaben. Als menschliche Jugendliche verschwinden und Heath’s Leben in Gefahr ist, muss es Zoey mit einer ganzen Horde grausiger Kreaturen aufnehmen.

Liebe, Freundschaft und Tod begleiten uns auch wieder in diesem Band. Sowohl die Trauer als auch die Wärme und das bedingungslose Band des Vertrauens, dass die Freunde umgibt gehen einem sehr zu Herzen.

Aphrodite sorgt auch für einige Überraschungen, aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Kategorie: Ab 14 Jahren, Allgemein, Fantasy, Kinder- & Jugendbücher, Romane & Erzählungen
Rezension von: Chiara

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Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks


Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

Katharina Diestelmeier (Übersetzer). Carlsen Verlag GmbH 2010, Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, € 11,70

4.0

von E. Lockhart

Inhalt: Frankie Landau-Banks wird von ihrer Familie immer noch Puschelhäschen genannt und von ihrer Mutter nach wie vor wie ein Kleinkind behandelt. Dabei besucht sie nach den Ferien bereits die 10. Klasse des Elite Internats Alabaster und hat sich ganz nebenbei in den Sommerferien vom kleinen unscheinbaren Mädchen zu einer hinreißenden jungen Frau entwickelt. Als der allseits beliebte Matthew Livingston mit ihr flirtet und sie von der Freak Fraktion zur angesagten Clique emporgehoben wird sollte Frankie’s Glück eigentlich vollkommen sein, doch weit gefehlt.

Sie möchte nicht nur schmückendes Beiwerk sein sondern richtig dazugehören zum geheimen Bund des Basset Ordens dem schon ihr Vater angehörte und für den ausschließlich Jungs aus der Oberstufe auserwählt werden. Doch bald schon zieht Frankie aus dem Hintergrund sämtliche Fäden und sorgt für ordentlichen Tumult.

Meine Meinung: Ich hatte anfangs ein wenig Mühe mich mit dem Schreibstil anzufreunden und in die Geschichte reinzukommen. Vor allem die Rolle des Erzählers, die mir oft auch wie ein Regieanweisungen vorkam fand ich ein wenig ausufernd und langatmig. Allerdings lohnt es sich durchzuhalten, da das Buch im Verlauf der Geschichte immer besser wird und es mir gegen Ende sogar richtig gut gefallen hat. Es zeigt den Weg eines jungen Mädchen das langsam zu Frau wird und nicht nur auf ihr äußeres reduziert werden möchte, sondern als eigenständiges, selbstdenkendes Wesen respektiert und anerkannt werden möchte und das es in den sogenannten In Cliquen letztendlich oft sehr oberflächlich zugeht.

Kategorie: Ab 14 Jahren, Kinder- & Jugendbücher, Romane & Erzählungen
Rezension von: Chiara

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Splitterherz


Splitterherz

Bettina Belitz. Script5 2010, Gebundene Ausgabe, 630 Seiten, € 19,90

4.5

von Bettina Belitz

Die siebzehnjährige Ellie wird von ihren Eltern von Köln aus aufs Land verschleppt, als ihr Vater dort einen neuen Job als Leiter ein psychiatrischen Klinik annimmt. Zunächst sträubt sich alles in Ellie und sie weigert sich, sich mit ihrem neuen Schicksal abzufinden. Sie sehnt sich nach der Stadt, ebenso wie nach ihren Freunden. Es fällt ihr schwer sich einzuleben und so bleibt sie für sich, wodurch sie schnell den Ruf als arrogantes, verzogenes Mädchen bekommt, dass sich für etwas besser hält nur weil sie aus der Stadt kommt. Doch dann wird sie bei einem Unwetter von einem mysteriösen (und scheinbar sehr arroganten) schwarzen Reiter gerettet. Kurze Zeit später entpuppt sich dieser als Colin. Er ist zwanzig, studiert Forstamt, sieht umwerfend aus und scheint Ellie nicht besonders zu mögen & ihre Gegenwart zu meiden zu wollen.

Ellie hingegen ist einerseits fasziniert von diesem arroganten Außenseiter, andererseits bringt sein hochmütiges Verhalten sie ziemlich in Fahrt. Die beiden begegnen sich immer wieder und Ellie wird immer neugieriger und sehnt sich immer mehr danach Zeit mit ihr zu verbringen. Etwas woran Colin nicht wirklich interessiert zu sein scheint. Warum sonst sollte er sie immer dann wegschicken, wenn die Situation gerade dabei war angenehm zu werden?

Und dann ist da auch noch die Sache mit Ellies Vater, der Colin regelrecht aus seinem Haus wirft, nachdem dieser Ellie nach Hause gebracht hatte. Ellie versucht verzweifelt herauszufinden, was ihr Vater vor ihr verbirgt und was Colin mit all dem zu tun und macht dabei eine unfassbare Entdeckung…

Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich mehrfach die Aussage „endlich mal kein Vampir“ gelesen habe… denn obwohl ich ein großer Fan der Twilight-Reihe bin, bin auch ich langsam von dem ganzen Hype um das Thema genervt.

Ich ging an Splitterherz ohne große Erwartungen heran. Ich hatte gelesen, dass das Buch sehr gut sein sollte – doch Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich. Als ich nun also anfing zu lesen kam es mir zunächst einmal befremdlich vor die Wörter „Mama“ und „Papa“ zu lesen – an sowas war ich gar nicht mehr gewöhnt, sonst liest (und hört) man immer nur noch „Mum“ bzw. „Dad“. Doch nach den ersten paar Seiten hatte ich mich daran gewöhnt & es gefiel mir sogar sehr geht – ich sage zu meinen Eltern schließlich auch Mama & Papa und nicht Mum & Dad. Die Geschichte spielt in Deutschland und da wäre das Mum/Dad dann einfach fehl am Platz gewesen.

Erzählt wird „Splitterherz“ aus Ellies Sicht und ich muss sagen, dass der Ich-Erzähler bei diesem Buch wirklich genau richtig ist. Alles andere hätte Ellies Gefühle, Gedanken und Träume niemals so gut hervorgebracht und gerade diese sind für die Geschichte besonders wichtig. Auch konnte man ihre Gefühle & Gedanken sehr gut nachvollziehen. Welchem Teenager gefällt es schon ein Jahr vor dem Abitur von den Eltern in irgendein Provinzstädtchen verschleppt zu werden? Sicherlich niemandem. Dazu kommt, dass Ellie große Anpassungsprobleme hatte als sie nach Köln zog und sich gerade richtig wohl fühlte, als ihre Eltern mit ihr aufs Land zogen.

Und dann kommt Colin und Ellies zweispaltigen Gefühle ihm gegenüber sind ebenfalls sehr gut nachzuvollziehen. Einerseits sieht er umwerfend aus und ist dieser geheimnisvolle Typ, der mit niemandem etwas zu tun haben will (wer würde so einen Mann nicht interessant finden?). Andererseits ist er jedoch arrogant und weist sie immer wieder zurück.

An dieser Stelle erinnerte mich das Ganze noch an Twilight.. Mädchen sieht Jungen, Junge weist Mädchen zurück, Mädchen gibt nicht nach. Aber genau darin liegt dann wohl auch der Unterschied. Denn im Gegensatz zu Edward, der ja nun bekanntlich irgendwann einknickt, bleibt Colin weiterhin hartnäckig und macht es Ellie ganz und gar nicht leicht. Und Ellie ist auch nicht wie Bella, die direkt hoffnungslos verliebt ist und alle Bedanken über Bord wirft. Sie ist das Gegenteil. Sie ist wachsam und sich nie sicher ob Colin nur mit ihr spielt. Ob er gefährlich ist und ihr nicht vielleicht etwas antun könnte. Ihr Misstrauen und ihre Wachsamkeit haben mir sehr gut gefallen, denn sie zeigen noch einmal wie intelligent Ellie ist! Und als schließlich das Geheimnis um Colin und Ellies Vater gelüftet wird ist man erleichtert, denn es ist wirklich einmal etwas ganz anderes.

Fazit

„Splitterherz“ ist kein billiger Abklatsch eines ehemaligen Bestsellers, kein kläglicher Versuch ebenfalls an diesem Vampir-Hype Geld zu verdienen. Sondern einfach eine kreative Geschichte, die mit ihrer Originalität überzeugt. Und als Pluspunkt die immer wieder gern gesehene absolut hoffnungslose Liebesgeschichte der Protagonistin. Man fühlt mit ihr und hofft einfach, dass sie ihn am Ende doch noch bekommt. Dass alles gut gehen wird und es ein Happy-End gibt.

Auf dieses werden wir uns aber wohl noch länger freuen dürfen, denn „Splitterherz“ ist der Auftaktroman zu einer Trilogie. Die Fortsetzung „Scherbenmond“ erscheint voraussichtlich im Januar 2011 & ich kann es kaum erwarten.

Kategorie: Ab 14 Jahren, Kinder- & Jugendbücher
Rezension von: Ann-Sophie

negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)

Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe


Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe

Petra Koob-Pawis (Übersetzer). cbj 2010, Gebundene Ausgabe, 544 Seiten, € 15,66

4.5

von Kami Garcia (Autor), Margaret Stohl (Autor)

Habe gerade eben das Buch zu ende gelesen. Ich bin immernoch ganz hin und weg. Fangen wir mal mit dem Cover an. Ich liebe dieses Cover. Diese grünen Augen und der Vollmond stechen direkt ins Auge und ziehen einen magisch an. Genau wie der Buchtitel. Sehr tolles Zusammenspiel. An diesem Buch KANN man gar nicht vorbei rennen. Der schreibstil lässt sich gut lesen. Ich hatte zwar am anfang ein wenig schwierigkeiten, in die Geschichte abzutachen, aber ein paar Seiten später konnte ich gar nich mehr aufhören zu lesen.
Das Buch handelt von einer unsterblichen liebe. Es hat nix mit Engel oder Vampiren oder so zutun, sondern mit einer ganz anderen “Art”, diese ich natürlich nun nicht verraten möchte. Da sonst die ganze Spannung weg wäre.
Ethan wird von unheimlichen Träumen geplagt, in den auch ein unbekanntes Mädchen auftaucht. Die Träume scheinen sehr real zu sein. Später lernt er das Mädchen auch kennen. sie heisst Lena. Und ist noch 15 Jahre alt. Ethan taucht immer mehr in Lenas mysterische Welt ab.
Das ganze Buch wird in der ICH-Perspektive von Ethan geschrieben, was dem Leser erlaubt, ebenfalls mit in Lenas Welt abzutauschen.
Ein gelungenes Buch, mit einer Portion Spannung,einer gewissen rätselhaften Atmosphäre, einem fünkchen Magie und natürlich viel Liebe/Romantik.

Kategorie: Ab 12 Jahren, Fantasy, Kinder- & Jugendbücher
Rezension von: Sutalya

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Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie


Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Katharina Diestelmeier (Übersetzer). Carlsen Verlag GmbH 2010, Gebundene Ausgabe, 448 Seiten, € 19,90

5.0

von Lauren Oliver

Die Protagonistin Samantha „Sam“ Kingstons gehört zur beliebtesten und angesehensten Mädchenclique ihrer Highschool. Sie ist beliebt und gibt sich nur mit den Leuten ab, die es nach Meinung ihrer Freundinnen auch verdienen. Lindsay ist Anführerin dieser Clique und das was man in Jugendkreisen wohl eine echte „Bitch“ nennt, sie macht alle nieder, die ihr ein Dorn im Auge sind oder die sie einfach schrecklich findet und Sam, als auch die anderen der Clique Ally und Elody machen munter mit.

Am 12. Februar ist Valentinstag und als Sam an diesem Morgen aufwacht ahnt sie noch nicht, was passieren wird. Zusammen mit ihren Freundinnen fährt sie zur Schule und verlebt einen wohl typischen Highschool-Valentinstag. Sie erhält viele Rosen, was ihr sehr wichtig erscheint, da man anhand der Rosen sehen kann, wie beliebt ein Mädchen ist. Auch ihr ehemaliger Jugendfreund Kent hat ihr eine besonders schöne Rose überbringen lassen. Allerdings findet sie das gar nicht toll, denn Kent ist ein Aussenseiter und mit denen will sie nichts zu tun haben – oder?

Heute soll ein besonderer Tag sein, denn Sam möchte mit Rob heute ihr erstes Mal erleben. Die Mädels beschließen auf Kent´s Party zu gehen, weil dort eben alle angesagten Jugendlichen hingehen werden. Die Party verläuft allerdings alles andere als gut und endet mit einem Autounfall bei dem Sam stirbt – oder?

Der Wecker klingelt und als Sam aus ihrem Traum aufwacht und auf die Datumsanzeige schaut erschrickt sie, es ist Freitag, der 12. Februar… aber das war doch gestern? Oder?

Das Buch „Wenn Du stirbst zieht Dein ganzes Leben an Dir vorbei sagen sie“ ist Lauren Oliver´s Debütroman, in welchem sie das Thema Tod aus einem ganz interessanten Blickwinkel betrachtet. In dieser Geschichte, welche aus Sicht der Protagonistin geschildert ist, erlebt diese immer wieder den selben Tag. Zuerst wird ihr nicht klar, warum oder weshalb das so sein könnte. Sie fragt sich was, sie wohl gemacht haben könnte und wieso ausgerechnet ihr das wiederfährt. Aber mit jedem Mal gestaltet sie ihren Tag anders, sie fängt an über ihr Verhalten und das ihrer Freundinnen nachzudenken. Stellt fest, welche Fehler sie gemacht hat und das sie oft den unwichtigen Dingen im Leben mehr Bedeutung geschenkt hat als den Wichtigen. Sie versucht die Sachen gerade zu biegen, böse Dinge die sie gesagt hat, wieder gut zu machen. Und sie stellt fest, daß ihr manch einer mehr bedeutet, als sie jemals vermutet hätte.

In diesem Buch wird der Leser an vielen Stellen direkt angesprochen, dies geschieht durch die Protagonistin, welche dem Leser Fragen stellt. Es regt den Leser an, darüber nachzudenken, was man ihrer Stelle tun würde und was man vielleicht an der eigenen Einstellung ändern sollte, um ein wirklich sinnvolles Leben zu haben. Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, daß heute Dein letzter Tag ist? Mit wem würdest Du sprechen, was würdest Du sagen…

Was wie ein Highschool-Teenager-Roman beginnt entpuppt sich als wirklich bemerkens- und lesenswerter Jugendroman mit Tiefgang. An manchen Stellen hätte ich mir es etwas ausführlicher gewünscht. Die Hauptfigur als auch die Nebenfiguren sind sehr gut durchdacht, wenn auch an manchen Stellen etwas sehr mit Klischee gespielt wurde.

Wer nicht sicher weiß, ob er sich das Buch kaufen will, sollte den Prolog lesen und nicht die ersten Seiten der eigentlichen Geschichte, denn der Prolog spiegelt eigentlich alles wieder, was das Buch aussagt: er könnte nicht treffender geschrieben sein!

Kategorie: Ab 14 Jahren, Kinder- & Jugendbücher
Rezension von: Solitary

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Mia von nebenan


Mia von nebenan

Hanna Schott. Klett Kinderbuch Verlag 2010, Gebundene Ausgabe, 96 Seiten, € 9,90

von Hanna Schott

Was bringt ein Kind dazu von sich aus in ein Kinderheim zu gehen? Wer dieses Buch gelesen hat, kennt die Antwort.

Das Buch handelt von dem Mädchen Mia, es ist Winter und weil Mia daheim kein Frühstück hatte geht sie vor der Schule noch schnell zum nahen Büdchen, um sich ein Bounty zum Frühstück zu kaufen. Das die Schule längst begonnen hat, interessiert sie nicht. Sie schlendert mehr als das sie sich beeilt in Richtung Schule. Auch das sie wegen Unachtsamkeit fast überfahren wird, macht ihr nichts. Als sie viel zu spät ins Klassenzimmer schlüpft sagt die Lehrerin nichts dazu. Mia ist müde und hungrig, schließlich war sie lange wach am Abend zuvor. Sie schläft ein und schreckt erst auf, als die Lehrerin am Ende der Stunde sie anspricht. Alle Schüler sind bereits aus dem Klassenraum, nur Mia ist noch da. Die Lehrerin fordert Mia auf, ihren Eltern mitzuteilen, daß sie zu einem Gespräch mit der Lehrerin kommen sollen und das diese keine Einwände mehr gelten lassen würde.

Nach der Schule ist Mia wieder am Büdchen, diesmal kann sie sich trotz großen Hungers nichts kaufen, denn sie hat kein Geld mehr. In der Schul Mittagsessen kann sie auch nicht, denn die Eltern haben sie nicht angemeldet. Können sie auch nicht, der Vater ist meist in der Spielhalle und die Mutter …. ja die Mutter… deren Hände zittern und die alles vergisst… Mia geht missmutig nach Hause, ob ihre Mama schon aufgestanden ist und die Heizung angestellt hat?!

Sie begegnet zwei Kindern aus der Schule. Oh nein… Richi und Lena … schon geht die Hänselei los… Mia ist Außenseiterin und wird von allen in der Klasse gehänselt. Ihr einziger Trost ist ihr Hund Rasmus.

Das Buch „Mia von nebenan“ zeigt auf eine sehr gefühlvolle und dennoch ernste Art, was Kinder mit spielsüchtigen, drogenkranken und/oder alkoholkranken Eltern alles mitmachen müssen. Es zeigt sehr gut auf, wie Mia leidet und welche Entbehrungen und Belastungen sie über sich ergehen lassen muss. Der Leser bekommt einen Einblick in den Alltag solcher Familien.

Mich hat das Buch sehr nachdenklich gemacht und auch traurig, welche Belastungen und Schicksale manche Kinder schon so früh mit sich rumtragen müssen. Eine wirklich anrührende und aufrüttelnde Geschichte, die aus der Sicht von Mia geschrieben wurde. Mit einfachen Worten gelingt es der Autorin hervorragend, die Geschichte auch für Kinder verständlich und einfühlsam zu erzählen. Die Illustrationen tragen ebenfalls zum Verständnis der Geschichte bei, da sie nicht nur sehr detailreich sind, sondern auch gut die Situation in der Mia sich befindet wiedergeben.

Kategorie: Ab 8 Jahren, Kinder- & Jugendbücher
Rezension von: Solitary

negativpositiv (Bisher wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet.)


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